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Liebe Leser der GermanBoardNews,

auf dem Weg in die Sommerferien möchte ich Ihnen noch zurufen, dass Sie sich den 4./5. November freihalten müssen. Da findet der 15. Deutsche Aufsichtsratstag (#DART15) statt und Sie sollten (auch und gerade dieses Mal) unbedingt dabei sein. Warum?

Wir starten etwas Großes und Einmaliges: Thinking#FutureGoodGovernance! Und als interessiertem Leser der GermanBoardNews – und somit als Mitglied der Corporate-Governance-Community in Deutschland – liegt Ihnen offensichtlich die Zukunft der Corporate Governance am Herzen.
Keine Zeit?

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Gönnen wir uns zu Beginn der nordrhein-westfälischen Schulferien heute eine kleine Pause von Corporate Governance und Künstlicher Intelligenz. Reden wir über die Menschen, die die Zukunft gestalten sollen und die die Verantwortung tragen für Transformation und Unternehmenskultur. Mit anderen Worten: Reden wir über die menschliche Seite von Aufsichtsräten und Vorständen. Reden wir über Personal Governance.

Ein Artikel in der Welt hat es jüngst auf den Punkt gebracht. Viele Aufsichtsräte und Vorstände schwärmen in Hochglanzbroschüren von „sozialer Verantwortung“ – verstummen aber, sobald es konkret wird. Damit erinnern sie an manchen Politiker: Wegducken, Mainstream reden, bloß nicht auffallen oder anecken.

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Über die Kompetenzen von Aufsichtsräten wird immer wieder geredet – und in letzter Zeit, so scheint es mir, besonders häufig. Zahlreiche Experten (insbesondere solche, die selber noch nie in einem Aufsichtsrat gearbeitet haben) geben gute Ratschläge. Es werden Matrix-Tabellen propagiert und Unternehmen sollen ‚transparent’ (=öffentlich) machen, wie der ‚Mix’ des Aufsichtsrats aussieht.

Ist das womöglich das nächste Spielfeld für die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex? Brauchen wir auch hier einheitliche Vorgaben („one-size-fits-all“). Nein.

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Der neue Corporate-Governance-Kodex unserer belgischen Nachbarn zeigt, wie es auch geht: kurz, knapp, auf den Punkt – zehn Prinzipien und eine Gebrauchsanleitung weisen die Richtung. Fertig. Da frage ich mich: Warum können wir in Deutschland so etwas nicht?

Es gibt noch etliche andere zeitgemäße Beispiele aus neuerer Zeit. International tut sich so Einiges. Und das deutsche („duale“) System der Corporate Governance ist ein Vorzeigemodell, für das es sich zu werben lohnt. Aber es bleibt fraglich, ob sich mit dem vorliegenden Entwurf des DCGK die internationalen Stakeholder begeistern lassen. Und ich bezweifele, dass wir mit der Verabschiedung vom ‚apply-and-explain‘-Prinzip vor dessen Einführung und der Devise ‚Reporting ist keine Corporate Governance‘ (so Kommissionspräsident Rolf Nonnenmacher in einem Interview) für unser ‚duales‘ System werben. Dafür hätte es die Regierungskommission schaffen müssen, aktuelle Trends aufzunehmen und clever in das deutsche System zu integrieren. Das hätte international Eindruck gemacht.

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Endlich ist das Warten vorbei. Die sogenannte Regierungskommission hat vor gut einer Woche den Entwurf eines neuen Kodex verabschiedet – und erstmal in die Schublade gelegt. Jetzt warten alle auf die Verabschiedung des ARUG II, und erst dann soll der Kodex-Entwurf – angepasst an das Gesetz – der   neuen Bundesjustizministerin (vielleicht wird es ja auch – zumindest kommissarisch – ein Mann) vorgelegt werden. Und unabhängig davon, wer gerade als Minister amtiert, wird Ministerialrat Ulrich Seibert an der Pforte stehen und den Kodex vermutlich durchwinken.

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Der Tag, auf den die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex jetzt schon eine Weile wartet, rückt näher: Am heutigen Freitag beschäftigt sich der Bundesrat mit der neuen, von niemandem so richtig geliebten Aktionärsrechterichtlinie ARUG II. Und am 5. Juni hat der Rechtsausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung zum selben Thema angesetzt.

Es kann also nicht mehr lange dauern, bis die Kommission dem Bundesjustizministerium den endgültigen Entwurf des neuen Kodexes vorlegt (dafür wollte sie das ARUG II abwarten). Und ich gestehe: Ich wäre gerne dabei, wenn der Kommissionsvorsitzende Rolf Nonnenmacher und Justiz-Staatssekretär Ulrich Seibert die überarbeitete Version besprechen.

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Der Deutsche-Bank-Aufsichtsrat Stefan Simon hat sich in der vergangenen Woche auf die Seite der Kodex-Kritiker geschlagen: Die „harsche Kritik“ am Reformvorschlag der Regierungskommission sei in sachlicher Hinsicht „vielfach berechtigt“, schrieb er in einem Kommentar für das Handelsblatt.

Zugleich warnte er vor Bestrebungen, „nunmehr den Kodex und die Kommission zu Grabe tragen zu wollen“. Dadurch würde „das Kind mit dem Bade ausgeschüttet“, fürchtet Simon, der den Kodex auch als Gegengewicht zu Stimmrechtsberatern, institutionellen Investoren, Asset Managern und aktivistischen Aktionären sieht, die mit „disparaten Ansinnen“ an Unternehmen herantreten und ihnen Vorgaben in Sachen Corporate Governance machen wollen.

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Die HV-Saison nimmt Fahrt auf, und nach Ostern wird es dann richtig spannend: Bayer steht am 26. April eine besonders turbulente Hauptversammlung bevor, und dann folgen mit hoher Schlagzahl weitere spannende Aktionärstreffen – zum Beispiel bei RWE, Bilfinger, Volkswagen, BMW, Daimler und der Deutschen Bank.

Zugleich schreiten zwei Reformen voran: Die neue Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) muss bis zum 10. Juni in deutsches Recht umgesetzt werden, und der neue Deutsche Corporate Governance Kodex geht ebenfalls auf die Zielgerade.

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Die HV-Saison hat begonnen, und es wird wieder verstärkt über Aufsichtsräte diskutiert: Aktionäre hinterfragen die Kompetenz von Kandidaten, pochen auf mehr Unabhängigkeit und kritisieren hohe Boni. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich finde die Debatten richtig und wichtig, und wir Aufsichtsräte sollten uns ihnen stellen.

Was angesichts lautstarker Kritik jedoch bisweilen in Vergessenheit gerät: Ein großer Teil der Aufsichtsräte ist gut aufgestellt und macht einen ordentlichen bis sehr guten Job. Die Zeiten, in denen Vorsitzende Buddies aus ihrem Netzwerk engagierten, sind vorbei; in den letzten Jahren sind zahlreiche hochkompetente Expertinnen und Experten in die Aufsichtsräte eingezogen.

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Die Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland (VARD) feiert diesen Freitag ihren 7. Geburtstag. Und die aktuelle Debatte um die Kodex-Reform zeigt eindrucksvoll, dass die Gründung ein wichtiger Schritt war – und bleibt. Denn in Sachen Corporate Governance liegt (trotz erfreulichen Fortschritten bei der Professionalisierung der Aufsichtsräte) weiterhin vieles im Argen. Und manches entwickelt sich derzeit in die falsche Richtung.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei sämtlichen 132 Mitgliedern bedanken, die sich durch ihre VARD-Mitgliedschaft zur Professionalisierung des Berufsstandes und zu einer verantwortungsbewussten Unternehmensführung bekennen.

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