Grenke-Vorstand und -Aufsichtsrat: Die Diversity stimmt

Das Scheitern der Plattform, berichtet Leminsky jetzt dem Handelsblatt, habe ihr wichtige Erkenntnisse gebracht: Das Gründer-Team sei sich „zu ähnlich“ gewesen. Es habe an „Vielfalt“ gemangelt – etwa bei Ansichten und dem persönlichen Hintergrund, so Leminsky. Im Grenke-Vorstand besteht das Problem übermäßiger Konformität nicht – dafür sprechen jedenfalls die verschiedenen Altersgruppen und Geschlechter. Und auch der sechsköpfige Aufsichtsrat ist in Sachen Diversity gut aufgestellt: Die Frauenquote liegt bei 33,3 Prozent, und neben einstigen Top-Managern wie Aufsichtsratschef Ernst-Moritz Lipp und dem ehemaligen IBM-Deutschland-Chef Erwin Staudt (70) ist auch die Generation Ü 50 stark vertreten – etwa mit Florian Schulte. Kein Wunder, dass Wolfgang Grenke das Gremium erstmal weiter arbeiten lässt. Allerdings kündigte er bereits an, dem Aufsichtsrat „zu gegebener Zeit“ zur Verfügung zu stehen.