Der Trend hat nach den Aufsichtsräten nun auch die Vorstände erreicht: Unternehmen schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe, indem sie versierte Tech-Managerinnen engagieren – und damit die Digital-Kompetenz und die Frauenquote zugleich erhöhen. Jüngstes Beispiel ist Melanie Kehr (43), die von der BayernLB zur KfW wechselt und dort das neue Vorstandsressort IT übernimmt. Kurz zuvor hatte die Basler Kantonalbank bekanntgegeben, dass Mariateresa Vacalli ab dem 1. Oktober als „Chief Digital Officer“ fungiert.

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Mit 67 Jahren ist Schluss: Anfang März ist Wolfgang Grenke als Vorstandschef des Leasing- und Factoring-Dienstleisters Grenke AG aus Baden-Baden zurückgetreten. Auf den Gründer und Großaktionär des im SDax gelisteten Unternehmens folgt seine bisherige Stellvertreterin Antje Leminsky. Nach unserem Eindruck eine gute Wahl: Die 47-Jährige hat umfassende Digitalexpertise, beim Verlag Grunder & Jahr verantwortete sie einst die weltweite IT. Und sie hat darüber hinaus etwas, das unter Konzernchefs die Ausnahme ist: Erfahrung als Startup-Unternehmerin. Denn Leminsky gehörte zu den Gründern von „Mondayworks“, einer Online-Plattform zur Vermittlung von Dienstleistern.

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Für uns ist klar: Wer das „Silodenken“ aufbrechen, den Teamspirit stärken und so die Unternehmenskultur verbessern will, darf mit den Boni keine Egoisten fördern. Und diese Einschätzung teilen offenbar immer mehr Verantwortliche: Konzerne wie die Deutschen Bahn, Eon, die Deutsche Telekom, Bosch, SAP und die Lufthansa (aber auch große Mittelständler wie Liqui Moly) haben ihre Boni von individuellen Leistungen entkoppelt – und orientieren sich stattdessen ausschließlich oder überwiegend an der Entwicklung des gesamten Unternehmens.

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